Scham (1/3): Das Schambuch wird geöffnet

Shownotes

Wann hast du dich das letzte Mal geschämt?

Zum Start von «Jetzt! Redemer drüber.» öffen Sara und Anja das Schambuch.

Darin: Anonyme Geständnisse über Körper und Sexualität, Scheitern und Beruf, Mutterschaft und unerfüllte Erwartungen. Sara und Anja lesen vor und merken ziemlich schnell: Wir schämen uns erstaunlich oft für dieselben Dinge.

Eine erste Folge über rote Köpfe, intime Grenzen und das befreiende Gefühl, wenn jemand sagt: «Oh ja, ich auch!»

Übrigens: Wir heissen neu «Jetzt! Redemer drüber.» Wenn du uns schon länger hörst, freuen wir uns riesig, dass du auch im neuen Kapitel dabei bist. Und wenn du neu hier bist: Herzlich willkommen!

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Transkript anzeigen

00:00:00: Ich glaube, man hat mit dem ganzen Optimierungswahn und dadurch, dass auch viel Geld damit verdient wird, sehr viel Glaubenssätze.

00:00:11: Wenn ich diese Gefühle habe, ist etwas mit mir falsch.

00:00:14: Also wenn ich mich schäme, muss ich noch mehr an mir arbeiten, damit ich mich komplett von diesem freien kann.

00:00:21: Und dort löst das unglaublich Druck aus.

00:00:27: Jetzt

00:00:27: reden wir darüber!

00:00:29: Podcast der Frauenzentrale Zürich.

00:00:31: Wir haben viele Fragen, aber keine Tabuse.

00:00:33: Wir kennen längst nicht alle Antworten und Lösungen.

00:00:36: Müssen wir auch nicht!

00:00:37: Wir reden ja jetzt darüber miteinander mit den Expertinnen, mit euch –

00:00:41: und werden so zusammen

00:00:43: stärker.

00:00:43: Wir sind Sarah Satir

00:00:45: und Anja Knabenhans.

00:00:47: Und los geht's gerade ... Jetzt!

00:00:50: Wir sind wieder da bzw.

00:00:53: ich bin wieder hier und ich schaue in ein neues strahlendes Gesicht.

00:00:58: Hallo Anja!

00:01:00: Hallo Sarah.

00:01:02: Ich habe mich so fest gefreut auf heute, das ist unsere erste Aufnahme.

00:01:08: Miteinander machen wir alles neu und gleich wird einiges auch bleiben.

00:01:14: Wir sind hier im Studio der Frauenzentrale und sind begrüßt worden mit zwei u-schönen Blumenstrüsse und Teller in diesen Kerzen.

00:01:23: Das ist mir besonders wichtig.

00:01:25: Die ist wieder da?

00:01:27: Wie eine Ristimie machen, genau.

00:01:31: Und vieles wird aber auch anders.

00:01:33: Anja, was machen

00:01:34: wir?

00:01:35: Hey!

00:01:36: Mir war es sehr wichtig, dass wir vieles beinhalten, das ich selbst als Hörerin so schön fand bei Sarah und Mara.

00:01:47: Vor allem die Offenheit, die Herzlichkeit ... dass man euch zulässt und sich einfach dabei fühlt.

00:01:53: Und nicht das Gefühl hat, da reden zwei irgendwie weit weg von einem.

00:01:57: Das war mir so mega wichtig.

00:01:59: Wir machen etwas anderes.

00:02:01: Was immer noch wahnsinnig wichtig geworden ist sind Gespräche mit Menschen und Neugier und Offenheit und auch über Sachen sprechen, die wir vielleicht nicht so sprechen.

00:02:14: Genau und wir wenden auch weiterhin, das ist uns übergeordnete, was uns mit den Frauenzentralen so fest verbindet.

00:02:23: Nämlich Frauen bestärken, dass sie ihren selbstbestimmten eigenen Weg gehen können, was immer das heisst – und sie in dem ihnen bestärkern.

00:02:34: Ja ich finde das wirklich wie es allerwichtigste ist.

00:02:38: Das funktioniert für mich am besten, indem man einfach ist, wie man ist und zeigt ... Man ist, wie man ist.

00:02:44: Darum hatte ich auch nie das Gefühl ... Ich muss eine zweite Mara sein, weil das bin ich nicht.

00:02:49: Die Mara ist einzigartig!

00:02:51: Wie du auch, mir alle?

00:02:53: Genau und darum finde ich es sehr schön, haben wir ein eigenes Konzept verpassteln dürfen aber sich gleich in der Grundzüge an dem orientiert, wo die Frauen zentrale so wertvoll macht und was sie einfach tagtäglich

00:03:08: bewirkt.

00:03:08: Jetzt so Sie, wie wir gerade sind Ja, das ist ja nicht immer gleich einfach.

00:03:19: Wo wir uns Gedanken gemacht haben, es wird ein erster Thema sein.

00:03:23: Wir machen neue Serien zu einem Thema.

00:03:25: Es wird zwischen zwei und drei Folgen geändert – vielleicht verändert sich das Konzept einmal wieder.

00:03:29: Das wäre gerade jetzt das Konzept zum Thema, den wir finden.

00:03:35: zu schauen, darüber zu reden auf verschiedene Arten und Wiesen mit unterschiedlichen Perspektiven.

00:03:44: Und einfach so sein wie man ist ... Das fühlt sich manchmal auch etwas peinlich unabgenehm an!

00:03:52: Und um das geht es heute.

00:03:54: Es geht ums Thema Charme.

00:03:57: Charme ein Thema, das mich seit vielen Jahren in meiner Arbeit aber auch sonst im Leben sehr fest begleitet.

00:04:06: Uns alle, glaube ich.

00:04:07: Wahnsinnig!

00:04:08: Also bewusst oder unbewusst?

00:04:11: Und jetzt habe ich gesagt, es kann auch unangenehm sein.

00:04:14: Wann hast du dich das letzte Mal geschäumt?

00:04:19: Ich finde es noch spannend, weil ich mich schon länger mit dem Thema befasse – also mehr journalistisch -, dass ich nicht mehr so viele Momente habe, die ich mich richtig tief schäme.

00:04:30: Weil ich erkenne es meistens jetzt.

00:04:32: Das ist diese Scham.

00:04:33: Und als ich heute Morgen zum Haus ausging und mein Mann sagte, wir reden jetzt über das Thema Scham.

00:04:39: Da hat er lautgelacht und gesagt, da bist du ja Expertin!

00:04:43: Weil er immer findet, wie ich mich zum Hausausgang posten kann oder so.

00:04:47: Ich finde es so lustig, weil dort habe ich null Scham... Also er findet auch nicht, ich müsste das sagen.

00:04:54: Aber es ist so lustige gemerkt, dass ich komplett abgelegt habe, dass mir ...

00:04:58: Wachst Du nackt posten?

00:04:59: Oder wie

00:05:00: kann ich das nicht

00:05:02: posten?!

00:05:03: Also ich bin tatsächlich als Teenagerin oben noch nicht in die Bade gegangen, wo mir ein Kollege in Bodypainting gemacht hat.

00:05:09: Und halt gefunden was kann ich schon?

00:05:12: Nicht gerade nackt aber also mit der verrissnigsten Pischihose und noch Mascara unter den Augen, weil ich mich am Tag vorher nicht abgeschminkt habe... ...mit ungewäschten Haare, mit strubligen Haaren, mit allem Irgendwas... Also mit der wildesten Farbkreationen am Körper, weil es einfach... Aber das habe ich einfach wie nicht.

00:05:36: Darum habe ich mich ... Wo

00:05:37: hast du es?

00:05:38: Ich habe sehr lange überlegt, wo ich das habe.

00:05:41: Ich habe in mir mehrere Beispiele überlegt und dann fand ich, dass ich dieses Beispiel erzähle, was ich nicht erzählen möchte.

00:05:49: Weil ich kann so ein Beispiel, wenn ich um Hilfe bitte ... Das sind die Dinge, die ich mittlerweile ausschnell sagen kann.

00:05:55: Aber du musst dich doch nicht schämen!

00:05:56: Dann gibt's Themen.

00:05:58: Ich war im Gym letztendlich.

00:06:00: Ich habe eine Kraftübung gemacht, die nennt sich Explosivkraft.

00:06:05: Dann war ich so neu mit Drah.

00:06:07: Da musst du dich daran nicht drücken von vorne.

00:06:11: Der Bauch ist ein bisschen eingepresst und dann muss ich fest anspannen und dann so explosiv eine solche Befähigung machen.

00:06:18: Ich weiss nicht ob man es sieht.

00:06:19: Wenn Daniel das ... Ich versuche kurz zu beschreiben.

00:06:23: Daniel hat sich jetzt gerade sehr angespannt Und es sieht kurz aus, dass du explodieren würdest.

00:06:29: Ja,

00:06:29: ein Problem ist, dass etwas explodiert ist und ich furchtete im Gym.

00:06:37: So richtig laut?

00:06:39: Ich hatte einen Kopfhörer an und habe den Podcast gelassen, darum weiss ich nicht wie laut.

00:06:43: Da habe ich

00:06:45: mich richtig geschämt.

00:06:46: Dort spürte ich dann so rein und dachte, wo gehst du mir rüber?

00:06:51: Was mache ich jetzt?

00:06:53: Dann dachte ich, das ist jetzt ein Schammoment ... wo ich einfach schnell aus dem Haushalt decken muss und dann möglichst nicht links oder rechts zu schauen.

00:07:02: Und wartet, bis vielleicht die anderen Leute, die gerade hinter mir waren oder dort trainiert sind, wie weggegangen sind... Ja, das war so ein Schammoment, den ich jetzt eigentlich nicht erzählen wollte, weil es ist ... ähm ... weil ich dann auch erzähle, dass ich furzen muss.

00:07:17: Das tut man ja nicht als Lady.

00:07:19: Nein, das ist so eine lustige alte Regeln im Kopf.

00:07:23: Ja, es ist etwas total schambares.

00:07:27: Ich denke, ich erzähle jetzt genau das.

00:07:29: Und ich finde das spannend was du sagst, weil ... Scham zeigt uns ja auch Grenzen von unserer Intimität und ... Ich mache es ungekehrt.

00:07:40: Wir haben gesagt, wir erzählen uns etwas und haben aber nicht darüber geredet, was wir erzählern.

00:07:46: Dann habe ich gemerkt, dass es gibt den Geschichten, die ich erzähle, wo ich richtig auch, wenn ich das erzählen würde, spüre, damit es mich körperlich tut ... Man spürt ja schon, man spürts in den Gefühlen.

00:08:07: Das zeigt mir ja Grenzen auf.

00:08:10: Also dass

00:08:11: du es auch nicht erzählst, weil es noch mal etwas mit dir macht?

00:08:14: Genau!

00:08:15: Aber auch, weil's mir zu intim ist, dass jeder wissen kann, wo jetzt der Podcast los ist.

00:08:22: Und da habe ich gemerkt ... Hey, Scham, du bist manchmal eigentlich total nützlich und hilfreich.

00:08:28: Und gleichzeitig ... Ich kenne das gut, dass ich mich für viele und andere nicht schäme.

00:08:35: Es ist manchmal auch so lustige Schamgeschichte.

00:08:40: Ich war in der Sommerferie.

00:08:43: Ich fand, sie haben alle oder knappe Bikini-Höschen.

00:08:50: Eigentlich so Stringfascht!

00:08:52: Irgendwann bin ich so weingesiegt und dachte, ich muss auch so ein Höschen haben.

00:08:55: Ich habe es nie mehr angeschaut.

00:08:57: Seit den Zwanzigern fand ich, warum nicht?

00:09:00: Ich habe jetzt wahrscheinlich die beste Ahnung, also in zehn Jahren wird das nicht besser werden.

00:09:06: Und habe irgendwie so etwas gelebt.

00:09:08: Nach einem Meer sind wir gerade am Abend noch schön essen.

00:09:13: Und ich habe dann, als ich vom WC gekommen bin, gemerkt, dass zwei Männer mich so anschauen.

00:09:23: Das kann ja einerseits belästigend sein, aber es kann auch sein an, der findet vielleicht noch ein attraktiver Mann gewesen und hat einen kurzen Moment irgendwie gut

00:09:32: gefunden.

00:09:34: Und wo er nochmal eine und auch eine so geschaut hat, habe ich mich nicht mehr so wohl

00:09:40: gefühlt.

00:09:42: Und jetzt habe ich im Fall hin, also auch beim BC habe ich etwas vergessen.

00:09:47: Also es ist wie der ganze Rock hinten.

00:09:50: In dem String in den

00:09:53: Kleben

00:09:53: bleiben und das muss so aussehen, dass ich extra hinten ohne unterwegs bin!

00:10:01: Was ich dann, also als fast fünftigjährige Frau mit ... Ja eben.

00:10:06: Ich habe jetzt den besten Arsch, wo vielleicht jemand etwas wird haben, aber das ist ja nicht mehr in meinem Mie-Zwenzel.

00:10:11: Ich fand es immer angenehm hier.

00:10:12: Ich hab mich geschämt!

00:10:13: Ich habe schon befürchtet, dass beim WC-Papier ... Das habe

00:10:17: ich auch mal geschaffen.

00:10:19: Ich habe im Club Maskott damals vorwährend wie vielen Jahren eine ganze WC Rollen den Gang entlanggezogen.

00:10:28: Wie ich das WC Papier hineingesteckt habe.

00:10:31: Auch dort habe ich mich geschämt.

00:10:33: Ich glaube, Scham ist eine Begleiterin von mir, die immer wieder da ist.

00:10:37: dass ich tollpatschig bin und mir viel passiert, aber vielleicht anderen nicht.

00:10:44: Aber das finde ich am Eltern sehr gut gelernt mit ihr zu leben.

00:10:49: Was machst du in so einer Situation?

00:10:50: Wie du momentan merkst ... Ui!

00:10:53: Das ist mir wirklich unangenehm.

00:10:55: Das beschämt mich jetzt gerade.

00:10:58: Ich schnaufe.

00:10:59: Ja.

00:10:59: Schnaufer hilft, den Körper wieder reguliert.

00:11:03: Denn es ist ein krasses Charme, richtig körperlich.

00:11:08: Und nachher mache ich es immer einordnen.

00:11:12: Ich meine, wie schlimm ist es jetzt, dass die denken, ich will irgendwie so mein Füttchen zeigen?

00:11:18: Sehe ich dir jemals wieder!

00:11:21: Was machst du, was hilft dir?

00:11:23: Ja also es kommt mega auf den Kontext beim Furzen.

00:11:28: Ich habe sich schnell ausgehalten und gewartet bis meine Backe nicht mehr so rot brennt... Bei anderen Sachen, die ich mich schäme

00:11:35: z.B.,

00:11:35: ist es eine andere Sport-Situation in Sinco.

00:11:38: Ich kann überhaupt nicht joggen, aber ich würde so gerne und ich habe in meinem Kopf immer noch das Gefühl, dass ich sieben oder zehn Jahre alt bin.

00:11:44: Und wenn ich ab und zu wieder jogge und nach ... weiss du auch nicht?

00:11:48: Zehn Minuten schon im Mag, dann bin ich manchmal ganz alleine und schämme mich einfach.

00:11:54: Also jetzt ist ein Dialog, der in meinen Kopf vorgeht... quasi magst du nicht, warum nicht und hättest gestern nicht solle diese Tafel Schacke hinterhauen, dann möchtest du das.

00:12:05: Und dort hilft auch Schnufen oder schnell Einordnen ... Ich liebe E-Kinderbücher, darum mache ich in meinem Kopf manchmal eigene Kinderbüchere Figuren.

00:12:17: Also ich habe einerseits Dante Shamantha, die eben genau solche Sachen sagt.

00:12:25: Das ist die, was blöde und beschämende Sachen sagt.

00:12:28: Ich finde es ruhig, das macht man im Fall nicht so.

00:12:33: Man darf jede und jeder wie in der Welt.

00:12:37: Dann habe ich Chamingo.

00:12:39: Wenn etwas Pindliches passiert, dann kannst du sagen, du stehst gut auf einen Bein und sie sind unangenehm.

00:12:45: Du kannst wieder auf beide Beinen stehen.

00:12:47: Es ist alles gut.

00:12:48: Je nachdem überlege ich gerade, ist Tante Shamantha, der einfach ein Scheiss erzählt, gut gesagt.

00:12:55: Ich muss auf die gar nicht losgehen.

00:12:57: Oder ist Jamingo ein Grenzgefühl und er ist schnell ein bisschen instabil, dann ist es schon wieder gut?

00:13:04: Du machst gerade ein wunderschönes Beispiel für eine Strategie zu mit inneren Anteil schaffen – mit dem sogenannten inneren Team.

00:13:12: Und das weiss man oder im Umgang mit allen Gefühlen, mit allen inneren Stimmen, dass das extrem hilfreich ist.

00:13:20: Und ich finde, du stehst da gerade auch das Feld auf, was ich eigentlich das Wichtigste finde, wenn es ums Thema Scham geht.

00:13:28: Nämlich ist Scham ein Gefühl, das zu unserem Leben gehört wie ganz viele andere auch.

00:13:35: Begegt nicht dir das in der Praxis viel?

00:13:37: Scham ist ein riesen Riesenthema und ich finde es so wichtig, weil wir haben zwei Tendenzen.

00:13:46: Die eine ist so ganz alt, die uns für alles beschämt Also Schamdi, also wirklich schwarze Pädagogik.

00:13:55: Ja eben so die Tante, wo sie richtig gehörst.

00:13:58: Genau und dann gibt es die anderen, die sagen, musst du doch nicht schämen?

00:14:03: Schamdich nicht!

00:14:05: Und beide werden uns Menschen eigentlich nicht gerecht, weil ich habe vorher schon gesagt, Charme zeigt Grenzen.

00:14:15: Der Charme-Forscher muss sich gerade schauen, ob ich hier noch den Psychoanalytiker ... Ich weiss nicht mehr, der heisst Leon Irgendwas.

00:14:22: Er sagte mal, die Charme ist die Wächterin von der Würde.

00:14:25: Ich würde sagen, die Scham ist die wächteren von der Intimität.

00:14:28: Da habe ich vorhin gesagt, es sei mir jetzt intime.

00:14:31: Ich tu nachher googlen wie er heisst oder du seht die Show Notes wieder.

00:14:33: Er hat wichtige Arbe gemacht und gute Bücher zum Thema geschrieben.

00:14:39: Und das ... Es geht viel mehr darum, dass man den Scham lernt zu begegnen.

00:14:47: Nämlich als ein Gefühl, das zu uns gehört.

00:14:52: Wie z.B.

00:14:52: bei Traur und Wut?

00:14:55: Bei Traur hat man früher das auch mal so weggetan.

00:14:58: Mit der ganzen Arbeit von Elisabeth Kübler-Ross und vielen anderen.

00:15:01: Oder hat man anfangs merken muss nicht sagen, du musst ja nicht traurig sein oder nicht angestehen.

00:15:05: Du musst dich nicht schämen, sondern du schähmst dich gerade.

00:15:11: Das ist ein Gefühl, das ich etwas zeige.

00:15:14: Aber was dann eben das Thema ist, ist Beschämung.

00:15:19: Und das ist

00:15:21: nicht das Gleiche?

00:15:23: Ja und das ist etwas, das mich auch in den letzten Jahren an meiner Arbeit – und ich bin weiterhin daran – immer wieder mit dem auseinandersetzen muss.

00:15:31: Es gibt ganz viele spannende Forschungen, wo man sagt, es geht viel mehr darum, dass wir den Scham ... Lernen denke ich mit Selbstmitte gefühlt zu begegnen.

00:15:42: Wenn sie kommt, oder wenn ich merke, dass die alle meine Fülle sehen und denken, ich will mich so zeigen ... Ah, jetzt kommt's!

00:15:51: Ja?

00:15:52: Und dann einfach in dem Sie mich selber nicht noch beschämen für diese Scham.

00:15:59: Und dann aber ein Einordner.

00:16:01: Mit was hat das vielleicht zu tun?

00:16:04: dass ich mich jetzt gerade so schäme.

00:16:06: Und dann wird es spannend, oder wie das merkt man genau, was du von her gesagt hast?

00:16:10: Mit wie heisst die Stimme, die beschämt

00:16:12: dich?

00:16:13: Tanta

00:16:13: Shamantha!

00:16:14: Oder diese kommt ja vielleicht aus einer patriarchalen, sehr konservativen Kultur, der ganz viel geschehmig ist und eigentlich sehr natürlich ist.

00:16:30: Ja unbedingt... Das sind oft gehörte Sachen aus Büchern, Filmen und Verwandtschaften.

00:16:38: Was auch immer.

00:16:40: Oder Schule oder irgendetwas, das gar nicht unserer Meinung entspricht manchmal ist, sondern es kommt einfach ... Ich dachte vor, dass du von diesem Fütli geredet hast und gesagt hast, ich habe so ein gutes Fütl wie noch nie war.

00:16:52: Und dann dachte ich, ich hoffe fast, dass ich auch in zehn, zwanzig, dreißig Jahre mein Fütlin denke.

00:17:00: Also du hast

00:17:00: ja immer das Beste Fütli von der Zeit.

00:17:02: Im Moment ist es immer jetzt,

00:17:04: dass

00:17:04: beim Körper die Schwerkraft e-de an der Rechte schafft.

00:17:07: Du kannst eigentlich immer alles abfeiern!

00:17:09: Es wird besser!

00:17:13: Genau!

00:17:14: Ja und darum finde ich das so spannend, dass man wie merkt was ist es eigentlich jetzt?

00:17:18: Und eben ist es beschämig.

00:17:21: Aber hat es viele Menschen, die versuchen ... Weisst bei dir in der Therapie die schon loswerden, ganz wegschieben.

00:17:28: Ich möchte mich nicht mehr schämen und wenn ich mich schäme, dann schämiere ich mich hier und da.

00:17:33: Also ich glaube man hat oder mit dem ganzen Optimierungswahn ... Dass es auch viel Geld damit verdient wird, sehr viel Glaubenssatz.

00:17:44: Wenn ich diese Gefühle habe, ist etwas mit mir falsch.

00:17:47: Also wenn ich mich schäme ... Wenn ich nicht sonst bei mich befreite, Blut ausziehen und nachbaden gehe?

00:17:54: Wenn ich Hemmungen habe in der Sexualität gewisse Sachen zu benennen?

00:17:58: Wenn man mich schämt, dass mir ein Fehler passiert ist im Büro?

00:18:03: Dann muss ich noch mehr an mir arbeiten, damit ich mich komplett von dem befreien kann!

00:18:08: Und dort löst unglaublich Druck raus.

00:18:11: Ich glaube, es ist auch wichtig, dass man hier sehr fest differenziert, dass er merkt, wir alle haben das Gefühl und es ist ein Gefühl, der wichtig ist für die Entwicklung von Menschen eben wie es zeigt uns Grenzen.

00:18:28: Ein Scham zeigt jetzt habe ich eine Grenze.

00:18:32: Ist vielleicht überschritten worden?

00:18:35: Darum ist es auch, oder?

00:18:36: Das wäre ein Thema, das wir sicher auch in einer separaten Serie eingehen.

00:18:42: Aber die ganze Übergriffe ... Also ich habe schon Übergriff erlebt und das löst sofort ein Gefühl aus Scham!

00:18:50: Ja... Weil es ist eine Grenze von meinem Körper verletzt worden, meiner Integrität, meiner Intimität.

00:18:57: Und dass dies passiert, ist normal aber dass sich nachher beschämt wird dafür.

00:19:05: Die Scham muss die Seite wechseln, wo Giselle Bellico so geprägt hat.

00:19:10: Heisst eigentlich, das Beschämung muss sich wechselen?

00:19:14: Ja.

00:19:15: Wie es geschmeckt, passiert

00:19:16: einfach.

00:19:17: Ja wie es zeigt ist ein Grenzeüberschritt und sie ist ja nochmals bei Kinder z.B.

00:19:21: Siegwenn sagen jetzt will ich mich zum Beispiel nicht mehr Blut abziehen.

00:19:25: Und das zeigt einfach ... Grenzen und auch soziale Grenzen.

00:19:30: Wenn wir z.B.

00:19:31: Leute oder jemanden betrügen oder hintergehen, dass wir dann Scham spüren und merken, jetzt möchte ich etwas wieder gut machen.

00:19:41: Ich möchte mich entschuldigen darüber reden.

00:19:45: Es ist ganz wichtig für das Sozialem Mitten an.

00:19:49: Oder es zeigt einem wie der Innere Kumpass schlägt.

00:19:52: Dann kann man immer noch selber bestimmen ... Ist das ein Schamgefühl, den ich folgen möchte?

00:19:59: Eben ist es eine Grenze.

00:20:01: Oder kann man auch sagen, dass man jetzt explizit mich nicht mehr daran halten

00:20:06: will?

00:20:07: Genau!

00:20:07: Dass ich ordne nach, dass wir eigentlich hier brauchen... Es ist wirklich unterkomplex, wenn man sagt, wir müssen uns befreien von aller Scham.

00:20:17: Sondern es geht darum Beschämung.

00:20:19: Von dieser darf man uns befrieden und aber auch sehr selbstbestimmt.

00:20:23: Und was ich ... so befreiend finden und darum machen wir auch die Podcast-Serie.

00:20:30: Es ist nämlich der Kenntnis, dass wir alle uns für sehr ähnliche Sachen schämen.

00:20:36: Und

00:20:37: du hast ja gesammelt

00:20:41: schon seit

00:20:42: vielen Monaten.

00:20:44: Und wir haben denke mir eröffnet hier jetzt ein bisschen das Schambuch.

00:20:49: Magst Du?

00:20:50: Ein bisschen

00:20:51: erzählen, für was sich Frauen schämen.

00:20:54: Ich mag sie mega gerne!

00:20:56: Ich tue uns schnell ein Video wechseln.

00:20:59: Wir haben ... Daniel tut einfach uns zu filmen?

00:21:13: So, kannst du mir schnell schauen, ob es mich auch tut.

00:21:16: Jawohl!

00:21:17: Da bin ich.

00:21:21: Ja, irgendwann ... Früher habe ich bei Anyworking Mom mal ehrlich gearbeitet und dort ... ist mir das gerade im Zusammenhang mit Mütterschaft, Älterenschaft.

00:21:32: Frau sei wahnsinnig oft begegnete Scham und dann habe ich anfangen, einfach so in Privaten immer wieder über dieses Thema Reden ein Beispiel zu sammeln – ich bin so eine Ensamle!

00:21:41: – und du dann einfach mir alles aufschreiben.

00:21:45: Ich habe dann wie ein Schambuch mir anfangen eröffnen.

00:21:49: Ein Liste mit Sachen, die für sich Menschen schämen.

00:21:53: Es ist gross ... würde ich wahrscheinlich mehrere Podcasts folgen.

00:22:01: Es gibt manchmal, wenn ich gerade mit Frauen in den Workshops arbeite, dass ich manchmal die Runde wieder öffne und darum finde es mega schön, dass man das hier auch macht wie es etwas so verbindet zum Bestärkern.

00:22:14: Wenn man merkt, hey wir schämen uns für ähnliche Sachen und eben müssen wir uns wirklich für das beschämen lassen?

00:22:22: Wir Frauen!

00:22:22: Ja voll.

00:22:23: Ich finde das hat auch was ganz Schönes Bei Begegnungen mit Menschen, die man gar nicht so gut kennt, wo man manchmal sagt ...

00:22:31: Hey.

00:22:32: Ich schaue mich gerade oder ist mir so unangenehm?

00:22:34: Ich habe das schon an Networking Anlass gemacht, in dem ich ganz schlimm finde, weil ich dann nie weiss, was mit jemandem reden würde und ich kenne niemanden.

00:22:42: Und dann angehen und sagen, hey, es ist mir einfach so unaggenehm!

00:22:45: Ich fühle mich so unwohl da.

00:22:47: Kennst du das vielleicht auch zu jemanden, der ... in unseren Augen etabliert ist und denkt, die hat mega alles im Griff.

00:22:55: Und ich weiss nicht was.

00:22:58: Hätte ihr für eurem Leistungsausweis?

00:22:59: Und dann plötzlich hörst du auch ... Hey, das geht mir nicht mehr genau gleich.

00:23:03: Das ist so okay, tut megagut!

00:23:08: Aber soll ich mal etwas erzählen, was du in diesem Jahr machst?

00:23:10: Sehr

00:23:10: gerne.

00:23:11: Also ich habe es ein wenig kategorisiert.

00:23:13: Ich habe eigentlich alle Menschen genommen.

00:23:16: Ich hab jetzt nur Flinta Personen ausgewählt, da drinnen vorkommen.

00:23:23: Aber ich finde es auch wirklich unter Mannen oder in gemischt geschlechtlichen Kontext und so finde ich es wahnsinnig spannend darüber zu reden, weil eben auch das ist etwas, was schön ist.

00:23:38: aber ich mache jetzt nur ein Beispiel von Flintas.

00:23:43: Mega grosses Schamthema.

00:23:44: wir haben eigentlich auch mit dem angefangen Körper ausgesehen und die Körperfunktionen.

00:23:49: Ich möchte mein Furzen oder dein Fütli.

00:23:53: Dann gibt es Sachen wie, dass ich gerne in der Nassenbohre.

00:23:56: Mega grosses Schamthema.

00:23:57: Da kommt ein Tante schon am anderen und sagt, das mache man im Fall nicht.

00:24:01: ganz ekelig.

00:24:02: Und dann gibt es Sachen, also ... Es gibt wegen meinen Beinen meine Zähne, wegen dem Mundgeruch, wegen der Schweißgerucht, wegen grossen Füße, wegen kleinen Füßen, wegen Körperbehaarung, wegen Böckel, wegen Zellulite, wegen Haare am Kinein, wegen dünner Haare, wegen zu kurzen Haaren, wegen Bauch oder Brust.

00:24:18: Wegen Neu habe ich auch schon jemand gekannt und gesagt, ich schaue mich so für meine Neu.

00:24:22: Also es gibt, ich glaube, keine Körperteile, die sich nicht irgendeiner Person wahnsinnig dafür schämen, dass es so ist wie sie

00:24:28: sind.

00:24:31: Verspannend,

00:24:31: oder?

00:24:32: Woher kommt denn das?

00:24:33: Und da gibt es auch ganz klar die Ursache im Patriarchat, wo der Körper von den Frauen schämt.

00:24:42: Ja und auch schon bewertet.

00:24:46: Man muss sich ein Urteil darüber gefallen lassen wie der eigene Körper ist und man muss ihn genau ansehen, wo wir diese Person mit der Knie gesagt haben.

00:24:57: Anja du hast so schöne Knie!

00:24:59: Ich habe noch nie meine Knie angeschaut und dachte, wie krass es ist, dass man wirklich seine Knie anschaut.

00:25:07: Und die bewertet.

00:25:11: Das passiert ja oft auch mit Beschämung von aussen?

00:25:15: Ja natürlich!

00:25:15: Also ich weiss, ich hatte sonst ganz lange mich selbst beschämt für meine Brüste.

00:25:23: Ich habe früher grosse Brüste bekommen und die Jungs haben auf das reagiert.

00:25:27: Sie haben dann anfangen, Witze zu machen – ich war so elf oder zwölf.

00:25:32: Ich habe mich wahnsinnig geschämt!

00:25:35: Das war ein Prozess für mich, dass ich meine Brüsche wieder gerne bekomme.

00:25:42: Zum Beispiel mit den Krampfadern nach der Schwangerschaft, wo mir jemand sagt «Ui, du hast ja hier recht viele Krampffadere bekommen.».

00:25:51: Vorher habe ich das gar nicht gesehen.

00:25:53: An der Hine an den Waden wurde plötzlich ein Riesig in meinem Kopf.

00:25:56: Ich musste es auch wieder richtig sortieren, es geht so schnell.

00:26:00: Manchmal schlägt man die Einbemerkung wie ... Mit ihren Knühen sollte sie vielleicht eine Rockkale überknügen.

00:26:06: Und schon ist man dort und denkt ... Ui, meine Knie!

00:26:10: Und dann denkst du ... Hey!

00:26:12: Eine Bemerkung vielleicht?

00:26:13: Das langt nicht schon.

00:26:15: Schon bist du irgendwie

00:26:16: da.

00:26:17: Ja, und dann ist eben auch ein krasses Schamthema.

00:26:19: Du hast dich schon erwähnt, weil mir nicht egal ist, dass ich zum Beispiel einen rundlichen Körper habe oder dass ich Körperbehaarung habe.

00:26:29: Also man schämt sich dafür, man denkt, es müsste mir doch ... Ich kann verstanden, dass das Patriarchat uns beschämt für unsere Körperformen, egal wie sie sind Und dass es richtige, ich mache Anführungszeichen oder falsche Körper gibt Und es müsste mir doch egal sein, aber das ist mir nicht egal.

00:26:48: Es macht etwas mit mir und jetzt schäme ich mich für das, dass es etwas mit dir

00:26:51: macht.".

00:26:51: Das

00:26:51: ist spannend, weil ich immer wieder in der Praxis gesagt habe, dass Frauen sagen, ich bin doch Feministin... ...und wieso stehe ich da jetzt nicht drüber?

00:26:58: Und das begegnet einem im körperbereiten Liebe.

00:27:02: Wie kann mir das passieren?

00:27:03: Wieso bin ich jetzt wieder auf so einen Madrig?

00:27:05: Ich bin auch Feministen oder auch in der Mutterschaft ganz krass oder in der Rollenteilung, in der Arbeitsverteilung Ja, wieso habe ich jetzt gleich irgendwie ... mache ich mehr als er, obwohl ich Feministin bin und dass man sich dann schämt darüber zu reden.

00:27:22: Weil wir das Gefühl haben, man müsste eben von dem Befreien sein und sich nicht schämen.

00:27:27: Also es ist auch wieder das Paradoxen schwer.

00:27:29: Ich sage immer, wir haben den Stress wegen der Entstressung.

00:27:32: Und so haben wir dann die Charme weg des Charmes, wo wir uns befreien sollten oder?

00:27:36: Man sagt einfach, das Gefühl ist da und ich kann verstehen warum das kommt.

00:27:46: Man versucht, das weg zu rationalisieren.

00:27:49: Das ist

00:27:49: mein grösster Ding.

00:27:50: Ich denke immer wieder – und ich glaube, ich werde Hunderte machen – wenn ich etwas kognitiv verstanden habe, dann ist es

00:28:01: gut!

00:28:02: Das ist so wichtig.

00:28:03: Genau da haben wir die Diskrepanz, bei Charme ist das so gut spürbar zwischen Kognition und Emotion aber auch Körper.

00:28:11: Dass wir zwar wissen ... Nicht schämen ist okay, jeder furzt.

00:28:16: Aber emotional körperlich in der Reaktion geht es voll mit einem durch.

00:28:22: Und das anzunehmen!

00:28:24: Und einfach sagen, ja, das ist schon so?

00:28:26: Dann fragt man sich, was tut mir dann gut?

00:28:30: Wenn ich beschämt bin, wie ich einen Krampffader habe und plötzlich selber Scham empfinde.

00:28:35: Was tut mir dann gut?

00:28:36: Eine Legins-Anziehung, so wie man die Person vorgeschlagen hat unter das Röckchen.

00:28:41: Nein!

00:28:42: Sondern meine Beine ... Wie wieder Lernen oder Schritt für Schritt lieber zu haben und es einzuschreiben, dass vielleicht mehr der Ehren Ihres Problems ist mit

00:28:51: dem Missen.

00:28:52: Oder

00:28:53: das Einordnen.

00:28:53: Ja

00:28:54: total.

00:28:57: Dann gibt's noch Sachen, was sich Leute schämen.

00:28:59: wenn sie sich zum Beispiel ein grosses Dessert nehmen.

00:29:03: Spannenderweise haben das Personen ganz von unterschiedlichen Gewichtsformen etc.

00:29:10: gesagt, es sei nicht etwas, wo man jetzt denkt, dass es einfach Hochgewichtige sind, weil von allen Seiten Bewertungen kommen.

00:29:16: Das sagen wirklich alle Körper vorne.

00:29:19: Essen ist ja sowieso auch so ein Beschämithema, der schon ganz früh anfängt und jetzt anzunimmt er noch eine grosse Portion.

00:29:27: Das finde ich sehr eindrücklich, wie das auch so etwas mit uns macht.

00:29:31: Und dann Menschen, die etwas an ihrem Körper verändern, z.B.

00:29:35: Botox-Spritz oder meine Brüste verkleinern lassen ... Da gibt es sicher auch Leute, die sagen, sie haben eine Naturtreibfost.

00:29:45: Das empfinde ich jetzt nicht so, aber es könnte sein.

00:29:49: und Leute mit Botox sagen, das ist mir wichtig.

00:29:51: Oder die künstliche Wimpern haben das schon gesagt.

00:29:54: Ich schäme mich, dass mir das so wichtig ist!

00:29:58: Ich mag das, dass ich mich ... Ja.

00:30:02: Oder Menschen, die starke Körperbehaare haben und fast täglich wachsen und sagen, sie schämen mich dafür.

00:30:12: Obwohl ich weiss, es ist einfach Körperhaar?

00:30:15: Mhm.

00:30:17: Und ein anderes mega grosses Thema ist ... Sexualität und Intimität.

00:30:21: Das

00:30:22: ist eine Reise.

00:30:23: Es ist eine Riesige!

00:30:24: Und dort ist es halt schön, wenn wir Menschen auch erzählt haben von ihren Schamthemen, weil sie doppelt sind... Also du schäumst dich dafür und dann fällt es noch schwer darüber zu reden für was du dich schämst.

00:30:35: Ich lese es kurz vor und nachher erzählen wir noch etwas dazu.

00:30:39: Man schämt sich zum Beispiel, weil ich beim Sex schon schwitze oder nicht weiss, was man machen will Beim Orgasmus keins sexy Geräusch machen, wegen meinen Vaginalführts.

00:30:49: Weil ich gerade beim Sex mit meiner Geschlechtsidentität noch ein bisschen unsicher bin, dass ich oft Sexdräume habe – mit ganz unterschiedlichen Personen oder ganz unterschiedliche Konstellationen -, dass ich nur mit wenigen Menschen Sex habe?

00:31:03: Dass ich mit zu vielen Menschen Sex hab?

00:31:05: Das ist auch so typisch und gehört!

00:31:08: Dass sich gerne Pornos schauen, die nicht feministisch sind dass es mich anhört.

00:31:13: Das hast du vorher schon erwähnt mit dem Feminismus, wo man sich plötzlich regelt im Kopf hat und sich nicht daran hält.

00:31:20: Dass ich meinen Mann nicht sagen, meine Orgasmen vorzuspielen, damit wir Freude machen, das nicht zu schaffen, was ich gerne habe oder was nicht.

00:31:29: Oder dass ich keine Lust habe und wir seit Jahren kein Sex mehr haben.

00:31:34: Es ist ein Riesenthema.

00:31:35: Das ist wirklich eine kleine Auswahl von Sachen, die wir hier vorgelesen hatten.

00:31:39: Und weil es so ein Riesenthema ist, werden wir in der zweiten Folge dieser Serie über Charme, über das Thema Sexualität reden mit einer Expertin.

00:31:52: Ja, mit Amelie Böhm.

00:31:54: Sie ist Sexologin und wir werden dort auch mit ihr richtig tief tauchen, warum das so ein Charme-Thema ist und dass es eben mega viel nicht so geht.

00:32:05: Und dann gibt's noch den Bereich von Gewalt?

00:32:09: auch wenn man über Charme redet, ein grosses Thema ist.

00:32:13: Und da haben wir uns bewusst entschlossen zu diesem Thema Acht zusammen begegnen und ich finde, wenn wir über so ein verletzliches Thema reden, dann braucht es auch Raum und Zeit.

00:32:26: Wir werden sicher auch mal eine Serie machen, die wirklich um Gewalt geht und hier wird Charme auch ein Teil sein.

00:32:36: Ich finde ... Es ist unglaublich wichtig, dass man – und da bin ich froh, dass im Moment mit Schiseppelico, mit Colin Fernandez, ganz vielen anderen Stimmen, die eine Beschämung wirklich zur Zeit wechselt.

00:32:53: Und es ist aber ein riesiger Kraftakt für diese Betroffenen, in denen ich meinen Hut ziehe.

00:33:00: Ich würde sehr gerne das haben wir so besprochen.

00:33:03: Nicht, dass ihr denkt, wir müssen uns jetzt zuhören.

00:33:05: Ja, was ist denn mit dem?

00:33:08: Ein Riesenthema!

00:33:09: Ich kenne es selber und ich bin feministisch erzogen.

00:33:13: Ich habe mit zwölf einen Übergriff erlebt und ich habe meiner Mutter nicht erzählt, wie ich mich so geschämt habe, weil ich die ganze Scham auf mich geladen hatte

00:33:24: ...

00:33:26: Ja, so geht es vielen.

00:33:28: Darum möchte ich gerne dem Thema separat auch umgehen.

00:33:32: Das ist wirklich etwas, was wir nicht einfach so schnell abhandeln und das vielleicht auch vorm Losen, wo man sich ein wenig darauf vorbereiten muss, weil es etwas mit einem

00:33:42: macht?

00:33:42: Genau!

00:33:43: Es ist uns so wichtig, dass wir das unbedingt oder möchten auslagern

00:33:48: müssen.

00:33:48: Und ein anderes Thema, das auch wahnsinnig schampladend ist.

00:33:52: Du hast es ja schon gesagt, dass die Mutter

00:33:55: arbeitet

00:33:55: und wir sehen eben ganz viele Themen für weitere Serien.

00:34:00: Ja was begegnet ihr?

00:34:01: Du hast viele Mütter, die benarztest

00:34:02: begleitet sind.

00:34:03: Also ich begegne sehr viele Mötter, welche sich für ihre Reherschöpfung schämen.

00:34:09: die sich schämen dafür, dass sie von ihren Kindern genervt sind.

00:34:13: Die schäme, dass ihnen laut werden gegen ihre Kinder gegenüber.

00:34:17: Dass sie sich sehr beschämt und bewertet als schlechte Mütter, als zu wenig gute Mütte, zu wenig konsequenten, zu weniger liebenvolle, zu wenige Geduldung, zuwenig gelassen.

00:34:29: Zu wenig kreativ und gut

00:34:32: und ... Genau!

00:34:34: All diese Stereotypen-Mutterbilder verschämen.

00:34:39: uns Frauen.

00:34:41: Wir

00:34:41: schämen uns oft so fest selber mit den Bildern im Kopf?

00:34:45: Genau,

00:34:46: ganz stark.

00:34:47: und dann auch das ganze Thema Körper oder was sich mit der Schangenschaft verändert vieles auch hier Riesenscham.

00:34:55: Scham dass man zum Beispiel einen Kaiserschnitt hat und irgendwie etwas mit zu wenig oder falsch gemacht.

00:35:03: also die ganzen Schuldfragen.

00:35:08: Ich könnte jetzt ganz lange darüber reden, für was sich die Mütter alles schälen.

00:35:13: Für jedes Gefühl, das sie haben?

00:35:15: Genau, dass es zu wenig Berufstätig sind und zu viel Berufstädtige sind.

00:35:19: Die Kinder sind zu viel fremdbetreuert.

00:35:23: Es hört nicht auf!

00:35:27: Mir ist es ein Anliegen.

00:35:29: Darum rede ich auch immer wieder persönlich über Verletzlichkeiten.

00:35:35: Ja, schreibe ich auch dazu oder über Podcasts zu diesen Themen.

00:35:39: Wie glaube ich?

00:35:40: Es entsteht so viel Druck mit den Charme behafteten Themen, die mir das Gefühl haben, wir sind individuell verantwortlich dafür und man könnte es nur entlasten, wenn wir darüber anfangen reden.

00:35:54: Und mich fällt so fest auf, dass unabhängige Menschen in ihre Praxis kommen und bei mir auf der Stuhl sitzen Kommt zuerst, ich kann das fast nicht erzählen.

00:36:07: Und wenn ich dann einfach mal zuerst sage ... Das ist wichtig, dass du weisst... Es ist ein Thema, der ganz viel trägt und ähnliche Gefühle hat wie du jetzt.

00:36:19: Also du bist nicht alleine mit dem!

00:36:22: Diese Botschaft halte dich für elementar?

00:36:25: Ich kenne so viele Menschen, die anfangs schon angefangen haben Brüllen, die sie einmal gemerkt haben.

00:36:29: Die sind so lange mit sich umgetragen.

00:36:32: Zum Beispiel führte ich mal ein Gespräch mit jemandem, der ein Kind lieber hat als anderen.

00:36:39: Er gab einen Artikel dazu, bei dem er lehrlich erscheinend war und wo sie das erzählt hatte.

00:36:46: Ich sagte dann, dass ich mehrere Personen im Interview zu ihnen habe.

00:36:50: Das sind nur noch die Tränen gelassen.

00:36:53: Man hat das Gefühl ... Ich kann das niemanden sagen.

00:36:56: Ich werde wirklich so verachtet ... Die Person hat sich selbst für das verachtet.

00:37:03: Und was ich dann gehört habe, ich bin gar nicht alleine.

00:37:05: Oder auch mit ganz vielen anderen Themen oder das ist ... Wenn man es einfach mal sagen und merken darf, dass nichts passiert.

00:37:12: Genau!

00:37:13: Und wo diese Fassaden unglaublich aufrechterhalten werden, ist im Berufsleben?

00:37:18: Ja.

00:37:19: Auch hier schämen sich die Leute... Für das sie Fehler machen, dass sie das Gefühl haben, sie könnten etwas zu wenig gut haben.

00:37:27: Hast du da auch noch ein bisschen gesammelt?

00:37:28: Ja und dort ist es ganz krass.

00:37:31: Ein grosses Thema ist natürlich Finanzen.

00:37:35: Das ist etwas, was wir in der Schweiz nicht darüber reden.

00:37:37: und dann hat man immer das Gefühl, ich verdiene zu wenig für das.

00:37:40: oder wenn man den Job verloren hat oder einen Burnout hatte, das ist sehr scham behaftet.

00:37:47: Dann gibt's ... Es gibt schon Zwanzigjährige, die sich schämen, dass sie noch nicht wissen, was sie machen sollen.

00:37:52: Weil man als Kind gefragt wird, was willst du mal werden?

00:37:56: Sich schämer, dass wir kein Zehn Jahre planen.

00:37:58: Ja

00:37:58: genau!

00:37:59: Also ich habe immer noch keine

00:38:00: Ahnung.

00:38:03: Genau auch, dass man schnell überfordert ist... dass ich kein Englisch kenne.

00:38:08: Das ist eine ganz grosse Scham oft, weil das heutzutage offenbar total vorausgesetzt wird und alle können das.

00:38:14: Ich kenne diese Scham!

00:38:15: Und das ist etwas, was ich wirklich länger versuchte zu vertuschen.

00:38:23: der Eindruck hatte, alle könnten unglaublich gut Englisch.

00:38:28: Und ich hatte einen ganz lustigen Moment von wegen des Verbindens manchmal vor so zwölf Jahren mit meiner Nachbarin, die noch eingezogen ist.

00:38:37: Ich habe sie nicht gekannt und wusste einfach, dass ich Akademikerin war.

00:38:42: Dann bekam ich ein Text auf Englische.

00:38:46: Ich weiss nicht wieso ich das nicht googlede, aber irgendwie ... Aber ich habe ihn nicht bemerkt, dass ich es nicht verstehe.

00:38:58: Und er hat das so verduscht und gesagt, wie wirst du das?

00:39:02: Wie wirst jetzt du das verstehen?

00:39:04: Ich habe ihn so angegeben.

00:39:05: Das war eine Postkarte.

00:39:06: Ich war beim Riefkasten gegangen.

00:39:08: Dann schaut sie darauf und sagt, ja also ... Es kann man natürlich verschieden auslegen!

00:39:13: Und dann schaue ich sie so an.

00:39:15: Sie schaute mich so an... So schön.

00:39:18: Und dann sage ich so, kannst du auch einen guten Englisch?

00:39:21: und sie so, nein!

00:39:23: Aber

00:39:24: es ist mir mega peinlich, dass ich das nicht kann.

00:39:27: Und das war so ein schöner Moment gewesen, wo für mich im Fall einen solchen Einbrecher in diesem Thema war, dass sich einfach... und dann habe ich noch vor vierenhalb Jahren in einem Marfelier auf Englisch studiert.

00:39:42: Dann bist du am Date und schreibst immer wieder etwas auf Englicch und so.

00:39:46: Und da habe ich auch gemerkt, ich sage dem jetzt

00:39:49: einfach,

00:39:50: Schlechte Englisch kann.

00:39:52: Und dann habe ich auch so gemerkt, es gibt einen kurzen Moment, obwohl ich kognitiv weiss ... Entschuldigung!

00:39:59: Wenn der mich nicht will daten und ich keine Englische habe, ist das schon ein Problem.

00:40:03: Aber gleich emotional führen sie ab, weil ich für das beschämt worden bin?

00:40:09: Ja oder ganz generell als ich schäme mich immer wieder wenn ich etwas nicht weiss.

00:40:13: Ich sage meine Kinder ständig Man kann nicht alles wissen, man kann Sachen lernen.

00:40:18: Niemand muss alles für das wissen.

00:40:21: Man darf wissen, wo man etwas nachschauen kann oder fragen darf.

00:40:27: Als junger Sportjournalist habe ich fast nichts an.

00:40:30: Ich hätte es nicht ums Verrecken zugeben, dass ich etwas weiss.

00:40:36: Meine männlichen Kollegen haben das einfach zugegeben und ich dachte, wieso kann ich es nicht tun?

00:40:41: Es wäre so viel einfacher, wenn ich sage, was ein Tie-Break ist ... Ich habe keine Ahnung,

00:40:46: ich wollte

00:40:47: es nicht zugeben.

00:40:48: Und ich leite mir so viel Stein in den Weg durch das.

00:40:52: Weil ich das Gefühl hatte, dass ich als Frau doppelt beschämt werde.

00:40:55: Du bist in einer Branche, wo viele männliche Personen sind und weisst noch Sachen nicht.

00:41:00: Aber das war in meinem Kopf.

00:41:01: Ich

00:41:02: konnte einfach

00:41:03: fragen ... Gleichzeitig

00:41:04: werden Frauen schneller anzweifeln und dann auch beschämten?

00:41:11: Ja!

00:41:11: Ich finde das Ganze auch kein Matura-Haar, nicht akademisch.

00:41:17: Ich habe nur eine Lehre gemacht.

00:41:18: Dort ist die Beschämung grauhaft von gewissen Prüfen.

00:41:22: Ich weiss

00:41:23: z.B.,

00:41:24: für jemanden mit Begeisterung oder jahaarschneid sehr erfolgreich, dass sie immer wieder in der Akademikerkreise, wenn man dann so fragt, was du machst, beruflich den Schammoment empfinde?

00:41:36: ...

00:41:37: bis ich selbst beim Gegenübermerken habe, dass es so

00:41:41: internalisiert ist.

00:41:43: Dass dann gleich an sich wahrscheinlich nicht so geschiedet

00:41:46: wird.

00:41:46: Und das ist so.

00:41:47: oder dort auch die Beschämung muss so zur Seite wechseln wie ihr sagt ja etwas aus über diesen Mensch wenn er von einem denkt du hast keine Matur in dem Fall bist du nicht intelligent?

00:41:58: Hat der Mensch das Problem?

00:42:00: Ja.

00:42:00: Aber es ist so natürlich drin, oder?

00:42:03: Du hast vorerst vom Patriarchal gesagt ... Es sind so Muster, die drin sind zum Menschen beschämt und zum Menschen kleinhalten.

00:42:15: Das letzte Thema, das wir noch haben, hat noch ganz viele Schamthemen.

00:42:19: Ein sehr wichtiges Thema ist Geld, Konsum, Wohnen.

00:42:22: Wir haben alles das Gefühl, wir müssten mehr haben.

00:42:25: Wir wohnen schlecht und machen irgendetwas falsch in unserem Konsum.

00:42:30: Herkunftsscham ist ganz gross.

00:42:32: Meine Eltern sind zuchtkrank.

00:42:34: Wir haben kein Geld.

00:42:35: Ich versuche es zu vertuschen.

00:42:36: Mein Vater kann nicht gut Deutsch oder als Kind habe ich mich geschämt.

00:42:41: für meine Eltern, dass man Ausländerin ist ... Oder es gibt auch Schamgefühl.

00:42:49: Benedikt Wells, der Autor schämt sich ja auch für ... Sie hat seinen Namen abgelegt eigentlich.

00:42:55: Wegen

00:42:56: der Nazi-Vergangenheit.

00:42:57: Es gibt so viele Themen und so viele Sachen, die wir uns dafür schämen, weil das bewusst instrumentalisiert wird, um uns zu beschämen – also gerade in den Ausländern.

00:43:12: Das ist ein politisches Instrument, um sie zu beschäämen, um sich einzuhalten.

00:43:18: Frauen, um sich leihalten.

00:43:20: Jedes Mal, wenn irgendein Politiker einen Punkt macht und man sie dann beschämt mit etwas über dem Körper oder einfach eine beschämmende Bemerkung macht, um zu versuchen, an ihren Anführungszeichen zurückzudrucken.

00:43:38: Man kann sagen, die patriarchale Beschamung macht Frauen klein.

00:43:43: Sie hat eigentlich Frauen versteckt euch?

00:43:48: Und wir hoffen, dass wir jetzt auch mit dieser Serie hier außen, wenn ihr zuhört.

00:43:55: Wie können Sie mitgehen?

00:43:56: Hey!

00:43:58: Nein, nein... Wir lassen uns nicht beschämen.

00:44:02: Scham an sich für mich kann ein Kompass sein, das mir anzeigt meine Grenzen, meine Intimphäre und meine Privatsphäre.

00:44:14: Wir kennen auch alle, dass wir einen Scheiss gemacht haben und uns entschuldigen wollen.

00:44:19: Genau!

00:44:19: Und ich finde, Scham ist auch ein Anbruch zu sein.

00:44:23: Ich finde, ich werde wirklich ermutig, dieser Scham zu begegnen selbst mitzufühlen und gleichzeitig ... Die Veränderung fängt dort an, wo wir uns zeigen und die Geschichten so wie in diesem Schambuch miteinander teilen.

00:44:39: Dann merkt man, dass wir nicht alleine sind.

00:44:43: Vielleicht möchte ich dich mehr mit dem auseinandersetzen?

00:44:50: So eine Reflexion kann sein ... Okay!

00:44:54: Ich bin gerade gegen die Scham.

00:44:55: Hallo, Scham!

00:44:57: Sei einfach mal zu begrüßen.

00:45:00: Woher kommst du?

00:45:01: Und dann kannst du sie einordnen.

00:45:04: Zeigt sie mir eine Grenze oder ist es mehr von jemand anderem oder einem System, der ich eigentlich gar nicht will hier gehören?

00:45:15: Also gehört die Scham wirklich zu mir oder trage ich sie, obwohl sie an einen anderen Ort gehört?

00:45:23: Ist das eigentlich eine Beschämung für ... Irgendwo weit weg, oder?

00:45:28: Genau.

00:45:29: Und dann bitte nicht erwarten, dass das gerade so geht.

00:45:34: Sondern das ist keine Reflexion, die man immer wieder macht.

00:45:40: und was ich hilfreich finde, ist immer in diesem Moment etwas zu machen mit dem Körper.

00:45:45: Wir können ja auch mit der Kognition unserer Emotionen einwirken aber eben auch mit dem Körper.

00:45:50: Das kann richtig hilfricht sein wenn wir zum Beispiel auch ... Schopft aus dem Fenster raus, wegginkt und wegewießt.

00:46:02: Das macht wirklich mit den Händen und Körperbewegungen, die klar sind.

00:46:07: nicht meine.

00:46:09: Ich vergesse das immer an den Körper, aber ich nehme es gerade mit zum Körperbeweging noch.

00:46:16: Wie verdeutlichen.

00:46:17: Genau, weil so kannst du dich wie ein bisschen befreien oder ich finde es auch abschütteln also die Scham wieder abschütten.

00:46:23: Wieso wenn ein Hund wäre, weisst du wo irgendwie Wasser an sich hat?

00:46:26: Wieso die Schame dir vorstellt dass ganz für Wassertropfen sind und dann schüttelst ihr ab?

00:46:33: Mega cool!

00:46:34: Man bleibt dran beim Charme-Thema.

00:46:38: Wenn ihr Charme Themen haben, Sachen die euch umtreiben, dann schreiben sie uns Es sind mich wahnsinnige Wunder, was noch so Schamthemen sind, die den Kopf ummergeistert.

00:46:48: Ich würde das sehr gerne weiter sammeln.

00:46:51: Und wenn ihr findet ... Jetzt sollte Daniel und Sarah einmal noch über das oder das reden.

00:46:59: Wir fangen jetzt einfach an!

00:47:00: Wir waren dabei bei unserer ersten Folge.

00:47:04: Crazy!

00:47:05: Ja, und jetzt haben wir es einfach gemacht.

00:47:07: Und wir haben sie eben auch nicht skriptet.

00:47:08: wie das machen wir auch gleich oder?

00:47:10: Wir tauschen uns aus, wir machen unsere Gedanken aber wir hocken dann an und das braucht einfach ein bisschen Mut.

00:47:17: und manchmal muss man auch hier etwas Scham überwinden nämlich einfach so ins Mikrofon zu reden.

00:47:24: Zum Beispiel geht das immer, wenn ich nachher ein Podcast abstelle oder mit Leuten aufnehme.

00:47:29: Ich sage dann, dass die Nachherkund im Fall zu Stimmen kommen, wo sie anfangen zu analysieren und auch so etwas ... Und wie hätte ich das sagen

00:47:36: sollen?

00:47:37: Das gehört dazu!

00:47:39: Genau wie bei uns auch.

00:47:40: Wir werden das abstellen und dann fängt es hinten als Karussell an und das läuft jetzt aber bei mir einfach im Hintergrund.

00:47:47: Und ich weiss, hau, Karussell oder ja vielleicht manchmal auch Heuscham

00:47:51: Genau.

00:47:51: Und dann sage ich, es bleibt eine Aufnungsgestalt.

00:47:54: Ein Podcast ist immer auf die Aufnung gestaltet und nachher kommt einem viel in den Sinn.

00:47:58: Vielleicht gilt das für unser Leben auch die Aufmungsgestaltung.

00:48:01: Oder dass wir allem einfach auch etwas begegnen dürfen und sagen, ja du auch, ja ich auch.

00:48:07: Schreiben uns, wenn ihr Themen habt, wo ihr merkt, hier reden wir mal über das jetzt?

00:48:14: Mega schön, lasst ihn dazu.

00:48:17: Löhnt euch bitte zusammen diese Beschämung!

00:48:21: Und ich glaube, das macht Frauen stärker was die Frauenzentrale machen.

00:48:27: Wir werden so stark, wenn wir uns nicht mehr von dieser Beschämung kleinmachen lassen.

00:48:31: Wenn wir das nicht mehr zulösen.

00:48:34: Yes!

00:48:35: Jetzt

00:48:36: ist der Podcast

00:48:37: der Frauenzentralen Zürich.

00:48:39: Wir sind ein gemeinnütziger Verein und setzen uns für mich selbstbestimmig vor Frauen ein, damit Frauen Unterstützung, Orientierung und Stärke haben, meine eigenen

00:48:47: Entscheidungen zu treffen.

00:48:49: Mehr Infos auf frauenzentrale-zeta.ch und

00:48:52: auf Instagram

00:48:53: unter frauanzentralen oder strich zeta.

00:48:55: Sollte ihr uns mega freuen, wenn ihr den Podcast abonniert, teilt und bewertet!

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